Einige Rückmeldungen von verschiedenen Praktikern

Bin Häckslerfahrer und komme zu verschiedensten Betrieben. Nicht immer ist der Gülleausbringzeitpunkt optimal möglich (Wetter, Verfügbarkeit der Technik...). Dann würde ich manchmal am liebsten das Häckseln verweigern - wenn man sieht, was da an Güllewürstchen wieder mit aufgeschwadet wurden...


Hallo, Ich bin gegen den Schleppschuh/ schlauch. Da ich schon auf andere Betriebe gesehen habe, wo nach Wochen die Güllestreifen noch sichtbar waren und zum Teil mit dem Gras hochgewachsen ist. Zum anderen ist es eine schwere teurer und anfällige Technik 


Durch die Gülleausbringung mit dem Schleppschuh auf Grünland wird die Grasnarbe extrem geschädigt


Wir haben sehr viel Stroh in der Gülle=>dicke Gülle "Güllewürste" beim Ausbringen mit Schleppschuh, problematisch vor allem wenn nach der Ausbringung nicht genug Regen fällt!


 

In Franken wo relativ wenig Niederschläge fallen, ist dickflüssige Rindergülle in Streifenform ausgebracht. Katastrophe.

Möscher arbeiten bei dünnerer Gülle perfekt und ist leichter zu handhaben


Bodennahe Ausbringung ist zur Reduzierung von Ammoniak Emissionen obligat. Im Getreide sind nur Vorteile festzustellen, im Grünland hat Injektionstechnik die größten Vorteile. Die Niederländer machen es vor wie es geht. Daran sollten wir uns ein Vorbild nehmen und nicht ewig in der Vergangenheit leben und uns gegen alles Innovative sträuben.

Anmerkung:
Selbstverständlich gibt es vereinzelt auch eine andere Meinung. Vor allem Betriebe mit Schweine- und Biogasgülle sehen Vorteile in der technischen Lösung. Das zeigt, dass vor allem Grünland- und Milchbauern hier große Probleme haben. 
Wo ich auf keinen Fall mitgehen kann, ist die Niederländer mit Ihrer Injektionstechnik als Vorbild darzustellen. Wer sich mal mit Mikroben und Pilze sowie den Folgen massiver Bodenverdichtungen befasst hat, kann dem nicht zustimmen. In der NL ist ein Umdenken hin zur Breitverteilung erkennbar.
Bauer Jens


Breitverteilte Gülle (Möschaverteiler) verbindet sich besser mit dem Boden (Bodenleben) und wird umgesetzt. Dagegen lagen 2018 die Güllewürste mit der Schleppschlauchtechnik bis zur Ernte auf dem entsprechenden Haferfeld.

Für mich auch wesentlich entscheidender Gülleaufbereitung!


Schleppschuh im Grünland funktioniert nicht!!!!


Wir haben gute Technik, wenn diese mit einem guten Menschenverstand eingesetzt wird ‼️Brauchen wir den ganzen Quatsch der neuen Auflagen nicht weiterzuverfolgen ‼️‼️ Jedoch sind unsere Politiker nur noch der Spielball von Aktiwistengruppen, welche mit dem Angstfaktor einRiesen Kapitel in Bewegung setzen 🙈


Güllewürste nach der Schneeschmelze am 3März 2019 immer noch vorhanden die Technik ist einfach nur Scheise

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Kommentare: 1
  • #1

    Severin (Montag, 04 März 2019 22:32)

    In den Niederlanden gibt es ganz andere Beweggründe für Schleppschuh und Co. Der fast andauernd vorhandene Wind und die vielen Entwässerungsgräben machen ein Ausbringen mit Breitverteilern ohne Einträge in die Oberflächengewässer nahezu unmöglich