Unsere Vision und Umsetzung der Ammoniakreduktion

Um eine mögliche Ausnahmegenehmigung nach §6 Abs 3 der DÜV zu erhalten, muss ein alternatives Ausbringungsverfahren die Emission gleichwertig oder bessere Werte nachweisen, als die vorgeschlagene emissionsarme Ausbringungstechnik. Mit einem standartisierten Messverfahren kann diesem nachgekommen werden. Dabei soll eine zuvor festgelegte Menge an Gülle in einem Gefäß eines vordefinierten Volumen zur maximaler Ausgasung gebracht werden. Angedacht ist ein Rührwerk, der die Gülle von vermutlich 1 Liter - in Bewegung hält. Diese Ausgasung wird über einen Volumenstrom und einem speziellen Ammoniakmessgerät über eine definierte Zeit aufgezeichnet. Dabei ist noch zu prüfen, inwieweit man die Temperatur zu dem Verfahren einbezieht. Angedacht wäre eine Gülleanwärmung auf 20 oder 25 Grad. Somit wäre die maximale Ausgasung realistisch messbar.

Die Messwerte müssen signifikant - um mind. 50% geringer sein, als amtlich ermittelten Rohgüllen (Unbehandelte Rinder- und Schweinegüllen). Somit wäre der Nachweis erbracht, dass eine behandelte Gülle gleichwertig oder sogar bessere Emissionsminderungen nachweist, als die rein technische Variante mit Schleppschuh oder Schleppschlauch. 

 

Diese Methode ist Messbar, Kontrollierbar und problemlos als CC -Relevant in der Praxis umsetzbar. Bereits heute müssen wir unsere Bodenproben ziehen - warum nicht dann Gülleproben Vorort durch zertifizierte Prüfer?

 

 

Eine Anfrage diesbezüglich liegt dem Landwirtschaftsministerium in München vor. Details in dieser Angelegenheit soll uns bei einem persönlichen Gespräch in Kürze mitgeteilt werden. Da es sich hierbei bereits um die mögliche Ausbringung auf bestelltes Ackerland handelt, werden wir die Angelegenheit im Auge behalten. Das wäre die reale Chance, für eine weiterhin akzeptierte Breitablage die vollkommen gesetzeskonform umsetzbar ist.

 

Was haltet Ihr davon?

 

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0