LfL Präsident zum Thema Gülleausbringung

Herr Opperer (Präsident der LfL) hat im Allgäuer Bauernblatt ein Interview zu dem Themenkomplex gegeben. Bitte lest es euch durch und bildet selbst eure Meinung dazu. Zwei kleine Anmerkungen muss ich von der IG gesunde Gülle dazu noch loswerden.

1. Herr Opperer war persönlich zu der NH3 Messgerätevorstellung mehrfach eingeladen worden. Dazu erfolgt noch nicht einmal eine Reaktion oder Absagt. Sowas finden wir als Lösungssuchende und betroffene Bauern traurig.

2. Wenn angeblich 20 Jahre Forschung ohne Messgerät betrieben wurde, ist die Tatsache eines fehlenden Messverfahren eine Bankrotterklärung unserer Landesanstalt für Landwirtschaft. Die Praktiker hätten dazu viel positives beitragen können. Uns Bauern wird es immer klarer, dass Lösungen nicht gewollt sind. Schwefelsäure als Lösung zu sehen, ist etwas kurz gesprungen.

Die Wissenschaft lässt sich durch die Praktiker aktuell nicht bestätigen (!)

 

Schade, dass die Lösungsvorschläge der Praktiker und Bauern ignoriert werden.     


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Kommentare: 1
  • #1

    Bäuerin (Sonntag, 20 Oktober 2019 20:55)

    Nein Herr Opperer, so einfach ist das nicht, dass eine Ausbringmethode für alle Landwirte gleich zu berechnen und handhaben sein muss!
    Bei der Nährstoffberechnung können wir ja auch die Ergebnisse unserer betriebseigenen Gülle verwenden.
    Wieso soll das bei der Ammoniakreduzierung nicht auch funktionieren?
    Die LfL sollte endlich eigene Messgeräte anschaffen und die emissionsreduzierenden Ergebnisse nicht nur durch Berechnungen feststellen.
    (Sollte das zu teuer sein, könnte ja ein Messgerät gemeinschaftlich mit anderen Bundesländern finanziert werden).
    Übrigens wurde durch Herrn Schröppel am Versuchsgut Spitalhof mehrfach belegt, dass allein die Verdünnung mit Wasser eine weitgehende Reduzierung der Ausgasung bewirken kann.